7 Dinge, die du über die Kommunikation mit einem narzisstischen Ex wissen musst

Du kennst diese Nachrichten.

Sie kommen abends, nachts, früh am Morgen. Sie klingen höflich, besorgt, manchmal fast liebevoll. Und trotzdem zieht sich bei jeder einzelnen dein Magen zusammen.

Denn du weißt, dass keine davon einfach nur eine Nachricht ist.

Was du vielleicht noch nicht weißt: Er schreibt nicht nur dir. Er schreibt für ein Publikum. Für das Jugendamt, den Verfahrensbeistand, das Gericht. Für alle, die diesen Chatverlauf irgendwann lesen werden.

Hier sind die sieben Muster, die du bestimmt wiedererkennst. Und was dahintersteckt und warum sie so gefährlich für dich sind.

➡️ 1. Die inszenierte Fürsorge

„Hallo, ich hoffe, euch geht es gut. Achte bitte darauf, die Kinder wetterentsprechend anzuziehen. Es ist ja wieder kalt geworden. Ich will nur nicht, dass sie wieder krank werden."

Du liest das und musst tief durchatmen. Denn wenn deine Kinder krank werden, dann nach dem Wochenende bei ihm. Sie kommen mit laufender Nase und Husten zurück, weil niemand auf Jacke und Mütze geachtet hat. Und das Medikament, das du ihm extra mitgegeben hast, steht unangetastet in der Tasche.

Was er damit bezweckt: Er baut Schritt für Schritt ein Bild auf. Von einem Vater, der sich sorgt, informiert und engagiert ist. Und von einer Mutter, die offenbar ständig erinnert und korrigiert werden muss. Ganz nebenbei lenkt er so von dem ab, was bei ihm im Umgang tatsächlich passiert.

Wie er es einsetzt: Einzeln wirken diese Nachrichten harmlos, manchmal sogar vorbildlich. Gesammelt ergeben sie ein Protokoll scheinbarer Versäumnisse. Und wenn die Kinder wieder krank sind, liegt die Erklärung schon schriftlich vor: Er hat ja rechtzeitig gewarnt.

Die Falle für dich: Du willst die Unterstellung richtigstellen. Du schreibst ihm, dass die Kinder doch bei ihm krank werden, dass er die Medikamente nicht gibt und dass du beim Arzt warst und alles abgesprochen ist. Und auf dem Papier steht plötzlich: Er äußert Sorge und bringt sich ein, sie reagiert abweisend und mit Vorwürfen.

➡️ 2. Das kleine Wort „darf"

„Hallo. Wann darf ich die Kinder sehen?"

Es gibt eine klare Umgangsregelung. Er kennt sie. Aber er tut so, als wärst du diejenige, die dominiert und alles kontrolliert. Und er der Benachteiligte.

Was er damit bezweckt: Ein einziges Wort macht aus einer Vereinbarung eine Erlaubnis, die du ihm gewähren oder verweigern kannst.

Wie er es einsetzt: Wer den Verlauf liest, sieht einen Vater, der immer wieder höflich um Kontakt bitten muss. Genau das ist der Stoff, aus dem der Vorwurf der Bindungsintoleranz gemacht wird.

Die Falle für dich: Du erklärst, dass er nicht fragen muss, weil doch alles geregelt ist. Und schon steckst du mitten in einer Diskussion mit ihm. Damit öffnest du ihm Tür und Tor für seine Verwirrspiele. Plötzlich geht es nicht mehr um den Umgang, sondern um alles Mögliche, und am Ende weißt du selbst nicht mehr, wie ihr eigentlich dorthin gekommen seid.

➡️ 3. Das Verdrehen von Absprachen

„Wir hatten doch ausgemacht, dass ich die Kinder am Freitag schon um 14 Uhr hole. Das hast du wohl vergessen."

Ihr habt 16 Uhr vereinbart. Du weißt es genau. Und trotzdem ist da für einen Moment dieser Zweifel: Hab ich mich vielleicht doch geirrt?

Was er damit bezweckt: Das ist Gaslighting in seiner alltäglichsten Form. Er stellt deine Wahrnehmung infrage, so lange, bis du ihr selbst nicht mehr traust.

Wie er es einsetzt: Nach außen entsteht das Bild einer Mutter, die Absprachen nicht einhält oder vergisst. Unzuverlässig. Überfordert.

Die Falle für dich: Du suchst den alten Chat heraus, schickst den Screenshot und beweist, dass du recht hast.

Und er antwortet:
„Wow. Du hebst also jede Nachricht auf, um mir etwas nachweisen zu können? Man kann sich doch mal irren, das ist menschlich. Aber offenbar ist nicht einmal eine einfache Nachfrage möglich, ohne dass du mir direkt misstraust und mal wieder maßlos übertrieben reagierst."

Und plötzlich bist nicht mehr du diejenige, deren Absprache verdreht wurde, sondern diejenige, die kontrolliert und misstraut. Dein Beweis wird zum Beweis gegen dich.

➡️ 4. Die Nachrichtenflut

Eine Nachricht, drei Absätze, fünf Themen. Ein Vorwurf zur Erziehung, eine Frage zum Kinderarzt, eine Spitze über deinen neuen Partner, eine Forderung für die Ferien und ganz am Ende, fast nebenbei, eine Unterstellung.

„Hallo. Mir ist am Wochenende wieder aufgefallen, dass die Kinder bei dir offenbar keine festen Regeln mehr haben. Der Große war bis spät am Handy und hat kaum etwas gegessen, was nicht aus der Tüte kam. Er ist in letzter Zeit auch extrem dünn geworden. Ich musste ihm am Samstag extra einen Gürtel kaufen, damit ihm die Hose nicht ständig runterrutscht.

Ich weiß, dass du viel um die Ohren hast, aber eine vernünftige Ernährung und Struktur sind für Kinder in dieser Phase nun mal wichtig. Deshalb möchte ich auch wissen, wann der nächste Termin beim Kinderarzt ist, wann du ihn das letzte Mal gewogen hast und warum ich über die letzte Untersuchung nicht informiert wurde.

Ich habe auch gehört, dass dein neuer Freund inzwischen öfter bei euch übernachtet. Ich finde es ehrlich gesagt etwas früh, die Kinder damit zu konfrontieren, aber das musst du selbst wissen.

Für die Sommerferien hätte ich gerne die ersten drei Wochen, meine Eltern freuen sich schon sehr darauf. Gib mir bitte bis Freitag Bescheid. Ach ja, und die Kleine wirkte ziemlich bedrückt, als ich sie abgeholt habe. Ich hoffe, das hat nichts mit der Situation bei dir zu Hause zu tun."

Was er damit bezweckt: Überforderung. Du kannst unmöglich auf alles eingehen, ohne dich zu verzetteln. Und auf nichts einzugehen, fühlt sich an wie ein peinliches Eingeständnis. Deine Schamgefühle sollen angetriggert werden.

Gleichzeitig legt er zwischen all den Themen eine Spur, die viel gefährlicher ist als jeder einzelne Vorwurf: die Sorge, dass dein Kind bei dir vernachlässigt wird. Kein vernünftiges Essen, keine Struktur, ein Kind, das so dünn ist, dass der Vater ihm einen Gürtel kaufen muss.

Wie er es einsetzt: Genau solche Details lassen sich beim Jugendamt wunderbar erzählen. „Ich musste ihm sogar einen Gürtel kaufen" ist ein Satz, der mitten ins Mark trifft.

Antwortest du ausführlich, wirkt es wie ein endloser Konflikt. Antwortest du nur auf einen Teil, heißt es später: „Auf meine Fragen zum Gewicht meines Sohnes bekomme ich nie eine Antwort."

Die Falle für dich: Du willst dich gegen den Vernachlässigungsvorwurf wehren. Du erklärst, was es bei euch zu essen gibt, dass dein Sohn gerade einen Wachstumsschub hat und dass der Kinderarzt bei der letzten Routineuntersuchung keine Bedenken hatte. Und dass die Hose innen am Bund ein verstellbares Gummiband hat, das dein Sohn immer wieder lockert, weil er sie lässig tragen will.

Du weißt genau: Er sucht Gründe und übertreibt maßlos. Gleichzeitig willst du noch etwas zu deinem Partner sagen und zu den Ferien.

„Du siehst also kein Problem darin, dass unser Sohn immer dünner wird? Genau diese Einstellung macht mir Sorgen. Ich werde das beim nächsten Termin im Jugendamt ansprechen müssen."

Es ist zum Verrücktwerden. Alles könnte so leicht aufgeklärt und geklärt werden. Ein kurzer Anruf beim Kinderarzt, ein Blick auf das Gummiband, fertig. Aber genau das will er nicht. Er will Drama. Eskalation. Und aus jeder Klärung eine neue Verdrehung. Das ist kein Missverständnis, das ist seine narzisstische Methode.

➡️ 5. Der Druck mit der Zeit

Er schreibt um halb zwölf nachts und erwartet bis zum Morgen eine Antwort:
„Ich warte immer noch auf eine Rückmeldung. Offenbar ist dir Kommunikation im Sinne der Kinder nicht so wichtig."

Und wenn du ihn brauchst, schweigt er. Wochenlang. Bis kurz vor dem Urlaub:
„Ich unterschreibe die Reiseerlaubnis gerne. Aber dann möchte ich die Kinder die ersten zwei Wochen der Sommerferien haben. Das ist ja wohl nur fair."

Was er damit bezweckt: Er bestimmt das Tempo. Wenn er etwas will, soll es sofort gehen. Wenn du etwas brauchst, lässt er dich warten, bis dir keine Wahl mehr bleibt.

Wie er es einsetzt: Deine späten Antworten werden zu „mangelnder Kooperation". Seine Bedingungen zu „fairen Kompromissen". Und wenn du ablehnst, bist du diejenige, die keine Einigung will.

Die Falle für dich: Unter Druck und Angst triffst du Entscheidungen, die du mit klarem Kopf nie getroffen hättest.

➡️ 6. Die Sorge um deine Psyche

„Ich merke, dass du wieder sehr emotional bist. Vielleicht solltest du dir Hilfe holen. Ich mache mir echt Sorgen um dich und die Kinder."

Das ist vielleicht die perfideste Nachricht von allen. Denn sie klingt nach Mitgefühl.

Was er damit bezweckt: Täter-Opfer-Umkehr. Wehrst du dich, bist nicht mehr du diejenige, der etwas angetan wurde, sondern diejenige, mit der etwas nicht stimmt. Er wird zum besorgten Beobachter.

Wie er es einsetzt: Solche Sätze säen einen Zweifel an deiner Stabilität. Und wenn Fachkräfte einmal fragen, ob die Mutter psychisch belastbar ist, rückt plötzlich eine ganz andere Frage in den Mittelpunkt: Bei wem ist das Kind besser aufgehoben?

Die Falle für dich: Du reagierst empört, verletzt, vielleicht mit Tränen in den Augen. Und genau diese Reaktion scheint zu bestätigen, was er behauptet hat.

➡️ 7. Das Kind als Bote und Informant

„Die Kleine hat mir erzählt, dass du abends oft weinst. Ist alles in Ordnung bei euch?"
„Sag deiner Mama, dass ich dich nächste Woche erst um 18 Uhr holen kann."

Was er damit bezweckt: Er holt sich Informationen über dein Leben und lässt Botschaften über das Kind laufen. So bleibt er präsent, auch dort, wo er keinen Platz mehr hat.

Wie er es einsetzt: Aussagen des Kindes wirken besonders glaubwürdig. Und aus kleinen Bemerkungen werden Geschichten, die in Gesprächen mit dem Jugendamt plötzlich auftauchen.

Die Falle für dich: Du fragst dein Kind aus, was es erzählt hat. Oder du schickst selbst eine Botschaft zurück. Und damit steht dein Kind endgültig mitten im Konflikt, genau dort, wo es nie stehen sollte.

Er schreibt nicht für dich. Er schreibt für die Akte.

Wenn du diese sieben Muster nebeneinanderlegst, erkennst du das System dahinter. Jede einzelne Nachricht ist so gebaut, dass sie für Außenstehende harmlos wirkt und dich gleichzeitig provoziert, verunsichert oder unter Druck setzt.

Er muss dich nicht schlechtmachen. Er muss dich nur dazu bringen, es selbst zu tun.

Und das Bittere ist: Die Fachkraft, die euren Verlauf mitbekommt, sieht nicht, was davor passiert ist. Sie sieht nur deine Reaktion darauf. Seine Nachrichten wirken höflich und besorgt. Deine wurden mit klopfendem Herzen geschrieben, unter Druck, nach der dritten Provokation an diesem Tag.

In der Fachliteratur gibt es dafür einen Begriff: reaktiver Missbrauch. Gemeint ist, dass jemand so lange provoziert wird, bis er heftig reagiert, und dann genau diese Reaktion als Beweis gegen ihn verwendet wird.

Wenn er dir droht oder dich einschüchtert, dann ist das keine Frage der Kommunikation mehr.

➡️ Was bedeutet das jetzt für dich?

Nichts davon ist außergewöhnlich. Solche Situationen stehen im Elternalltag mit einem Narzissten an der Tagesordnung. Und genau darin liegt die Gefahr. Denn gerade hier tappt man so leicht in die Falle.

Du willst erklären. Du willst zeigen, wie es wirklich ist. Du denkst: Wenn die Behörden das irgendwann sehen, dann schützt es mich. Also bleibst du höflich, bemühst dich um Sachlichkeit und willst nur klarstellen, dass du eben nicht die hysterische Mutter bist, als die er dich hinstellt.

Aber er wird alles wieder verwenden. Jede Erklärung gibt ihm neues Material. Und mit jeder Antwort lernt er ein Stück mehr darüber, wo es dir wehtut und wo er nur noch einmal nachlegen muss.

Deshalb geht es nicht darum, wie du ihn überzeugst. Es geht darum, wie Jugendamt und Gericht eure Kommunikation betrachten und bewerten.

Welche Sichtweisen sie haben. Wie sie mit strittigen Fällen umgehen, um Ruhe hineinzubringen. Und was sie als kindeswohlorientiert, kindzentriert und kooperativ ansehen.

Denn das ist der Moment, in dem das Verfahren eigentlich schon beginnt.

Lange bevor du einen Gerichtssaal von innen siehst, werden in euren Nachrichten die ersten Samen gepflanzt.

Und genau hier kannst du die Weichen stellen. Nicht, indem du ignorierst. Nicht, indem du erklärst. Und nicht, indem du aus dem Impuls heraus reagierst. Sondern indem du so antwortest, dass es dich schützt, wenn es später auf dem Tisch einer Fachkraft landet.

Ein Kontaktabbruch ist keine Option, wenn ihr gemeinsame Kinder habt. Was du brauchst, ist eine wirksame Kommunikationsstrategie. Eine, die dich schützt und deine Position stärkt. Genau dafür habe ich meinen 25-Strategienkurs entwickelt.

In diesem 25-Strategien-Onlinekurs greife ich die 25 häufigsten Maschen auf, die Mütter im Elternalltag mit einem narzisstischen Expartner erleben. Du erfährst, was er damit bezweckt, wie du reagieren kannst und was du ihm antwortest, mit konkreten Formulierungshilfen.

Und alles ist so aufgebaut, dass es für dich spricht, wenn deine Nachrichten oder dein Verhalten später bei einer Behörde landen, weil genau das von Anfang an von mir mit einkalkuliert ist.

Stell dir vor, dein Handy vibriert, du siehst seinen Namen, und dein Magen bleibt ruhig. Du erkennst sofort, welche Masche er gerade fährt. Du weißt, was er bezweckt. Und du weißt, was du antwortest, nicht in drei Stunden, nicht nach schlaflosen Nächten, sondern in wenigen Minuten.

Keine Nachricht mehr, die dich den ganzen Tag beschäftigt. Keine Freundin, die du um halb zwölf nachts um Rat fragen musst. Stattdessen ein Chatverlauf, in dem jede Fachkraft eine ruhige, klare und kooperative Mutter sieht. Eine, die ihr Kind im Blick hat, auch wenn er es ihr schwer macht.

Das ist kein Traum. Das ist Handwerk. Und du kannst es dir heute schon an die Hand holen.

Infos und Anmeldung zum Strategiekurs findest du hier ⤵️

Damit seine nächste Nachricht oder Aktion dich nicht mehr umhaut

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Co-Parenting mit Narzissten und gemeinsamen Kindern

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Deine Sofort-Strategien für den Alltag mit ihm. Du erkennst seine Maschen, bevor er sie gegen dich verwenden kann, antwortest ruhig und klar und sorgst dafür, dass deine Nachrichten und dein Verhalten auch beim Jugendamt für dich sprechen.

Weiterbildung für das Umgangs- und Sorgerechtsverfahren

Dein Fundament für die Zusammenarbeit mit Jugendamt, Verfahrensbeistand und Gericht. Denn auch dort wird er verdrehen, manipulieren und dich falsch darstellen, und genau dort lassen sich viele Fachkräfte in seine Geschichten verstricken. Mit diesem Fundament gehst du trotzdem gelassen in jeden Termin, wirst gehört und verstanden und stellst die Weichen für dein Kind. So bleibt ihm auch dort keine Tür für seine Spielchen mehr offen.

Tipp: Den Strategienkurs kannst du auf der Anmeldeseite zum Vorteilspreis direkt dazubuchen.

Was andere Mütter sagen, die den Weg bereits mit mir gegangen sind:

Du musst nicht länger in Selbstexperimenten baden und den Kopf in den Sand stecken. Es ist an der Zeit, die ständige Unsicherheit und die emotionalen Achterbahnfahrten hinter dir zu lassen.

Gemeinsam werden wir deine Ängste und Herausforderungen direkt auflösen.

Ich bin hier, um dich durch jede Phase des Verfahrens zu unterstützen und dir Klarheit sowie Stärke zu geben.

Lass uns gemeinsam dafür sorgen,

dass du mit Zuversicht und einem klaren Plan voranschreitest!

ERIKA SCHEWSKY

Expertin für hochkonflikthafte Trennungen mit narzisstischem Ex-Partner

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