Häufige Fragen

➡️ Rund ums Jugendamt

Ist das Jugendamt gegen Mütter?

Nein. Das Jugendamt ist nicht dein Feind, aber auch nicht dein Verbündeter gegen ihn. Es schaut auf das Wohl deines Kindes (nach Systemverständnis) und darauf, wie beide Eltern damit umgehen. Viele Mütter gehen mit Angst oder Misstrauen in die Gespräche, und genau das spürt die Fachkraft.

Wie du deinen ersten Termin planst und einen Eindruck davon bekommst, wie du dich dort zeigen solltest, erfährst du in meinem Minikurs „Souverän im Jugendamt". Und wenn du tiefer einsteigen und eine Zusammenarbeit aufbauen möchtest, die auf Vertrauen und Kooperation beruht, dann ist meine Weiterbildung das Richtige für dich.

Wie bereite ich mich auf mein erstes Gespräch beim Jugendamt vor?

Beim ersten Termin entsteht ein Eindruck, der dich oft über Jahre begleitet. Wie du diesen Termin planst und wie du dich dort zeigen solltest, erfährst du im Minikurs „Souverän im Jugendamt", kompakt und in deinem Tempo.

Du möchtest vorher erst einmal reinschnuppern? Dann lies gern meinen kostenlosen Ratgeber „Dein erstes Gespräch beim Jugendamt: 7 Punkte, die du vorher wissen solltest". Er gibt dir einen ersten Einblick, worauf es ankommt.

Er spielt beim Jugendamt den perfekten Vater. Was kann ich tun?

Du kannst ihn nicht daran hindern. Tränen auf Knopfdruck, der besorgte Papa, das alles gehört zu seiner Rolle. Aber du kannst beeinflussen, wie du wahrgenommen wirst. Und genau darauf kommt es an. Wie das geht, lernst du Schritt für Schritt in der Weiterbildung.

➡️ So wirst du gehört, auch wenn er den perfekten Vater spielt

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Soll ich dem Jugendamt sagen, dass er ein Narzisst ist?

Besser nicht. Das Jugendamt stellt keine Diagnosen und will auch keine hören. Wer über seine Persönlichkeit spricht, wirkt schnell so, als ginge es mehr um den Vater als um das Kind. Warum das so ist und was stattdessen zählt, liest du in meinem Ratgeber „Dein erstes Gespräch beim Jugendamt: 7 Punkte, die du vorher wissen solltest".

Was passiert, wenn er beim Jugendamt lügt?

Das wird er womöglich tun, und es wird dich wütend machen. Aber das Jugendamt klärt nicht, wer lügt, sondern was dein Kind braucht. Entscheidend ist, wie glaubwürdig und kooperativ du wahrgenommen wirst. Genau daran arbeiten wir in meiner Weiterbildung.

➡️ Rund um Umgang und Verfahren

Was bedeutet „bindungsintolerant"?

Bindungstoleranz beschreibt, ob ein Elternteil die Beziehung des Kindes zum anderen Elternteil zulässt und unterstützt. Der Vorwurf der Bindungsintoleranz trifft Mütter oft dann, wenn sie Sorgen äußern, aber nicht so, dass sie im System ankommen. Wie du deine Sorgen ansprichst, ohne diesen Stempel zu bekommen, ist ein zentraler Teil meiner Weiterbildung "Souverän gegen Narzissten: Dein Erfolg vor Gericht 2.0".

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Bringen Beweise wie Screenshots etwas?

Weniger, als die meisten Mütter hoffen, und manchmal schaden sie sogar.

Warum, erfährst du in meinem Ratgeber „Ich hab doch alles schwarz auf weiß!".

Muss ich mein Kind zum Umgang schicken, obwohl es nicht will?

Du bist verpflichtet, den Umgang zu fördern und dein Kind aktiv darin zu unterstützen, zum anderen Elternteil zu gehen. Wie viel Gewicht der Wille deines Kindes hat, hängt stark von seinem Alter und seiner Entwicklung ab.

Wenn ein Kind den Umgang verweigert, wird der Grund dafür schnell bei dir gesucht. Entweder heißt es, du beeinflusst das Kind. Oder, wenn es das ausschließen kann, du übertragst unbewusst deine eigene Ablehnung und bringst das Kind in einen Loyalitätskonflikt. Genau diese Begriffe fallen in Verfahren sehr häufig.

Deshalb ist es so wichtig, wie und wann du die Ablehnung deines Kindes bei Behörden ansprichst. Ein unbedachter Satz beim Jugendamt oder einem Verfahrensbeistand kann schnell zum Problem werden, für dich und für dein Kind.

Wie du das Thema strategisch besprichst, dass die Sorge um dein Kind gehört wird und nicht gegen dich verwendet wird, erfährst du in meiner Weiterbildung.

Er schnippt mit dem Finger, und alle sind begeistert. Was mache ich falsch?

Dieses Gefühl kennen so viele Mütter. Du gibst dir unendlich Mühe, bleibst höflich, hältst dich an alles, und trotzdem scheint jede Entscheidung zu seinen Gunsten auszufallen. Das ist zermürbend, und es ist verständlich, dass du irgendwann an allem zweifelst.

Meistens liegt es nicht daran, dass das System grundsätzlich gegen dich ist. Sondern daran, dass zwei Welten aufeinandertreffen: Du gehst mit deinem Schmerz, den besten Absichten, deiner Angst o.ä., was du erlebt hast, in die Gespräche. Und er? Er schnippt mit dem Finger, und alle sind begeistert. Der besorgte Vater, charmant, verständnisvoll, genau so, wie man ihn sich wünscht. Am Ende bleibt bei den Fachkräften hängen: „Der arme Vater, der will doch nur am Alltag seines Kindes teilhaben."

Aber: Du musst nicht besser schauspielern als er. Du musst verstehen, wie das System denkt, und so auftreten, dass deine Sorge um dein Kind dort ankommt. Ruhig, klar und kindzentriert. Das ist kein Hexenwerk, aber es braucht einen neuen Blick auf deine Situation.

Egal, ob du ganz am Anfang stehst oder schon mitten in dieser Dynamik steckst: Es ist nicht zu spät, sie zu verändern. Dafür gibt es zwei Wege, wie ich dich dabei unterstütze:

Meine Weiterbildung ist für die Gespräche mit den Behörden. Also für alles, was beim Jugendamt, mit dem Verfahrensbeistand, beim Gutachter und vor Gericht passiert. Du erfährst, wie diese Menschen denken, worauf sie achten und wie du dort so auftrittst, dass du gehört und verstanden wirst.

Mein 25-Strategienkurs ist für den Alltag mit ihm. Also für seine Nachrichten, Anrufe, Übergaben und Spielchen zwischen den Terminen. Du lernst seine 25 häufigsten Maschen kennen und weißt bei jeder, wie du ruhig reagierst und was du antwortest.

Kurz gesagt: Die Weiterbildung hilft dir mit den Behörden. Der Strategienkurs hilft dir mit ihm im Elternalltag. Und weil alles, was im Alltag mit ihm passiert, irgendwann bei den Behörden landet, gehören beide zusammen. Tipp: Auf der Anmeldeseite der Weiterbildung kannst du den Strategienkurs im Bundle zum Vorteilspreis direkt dazubuchen.

Ich habe vor Gericht einer Vereinbarung zugestimmt und bereue es. Komme ich da wieder raus?

Eine Vereinbarung zum Umgang, die das Gericht billigt, ist grundsätzlich verbindlich, fast so wie ein Beschluss. Einfach zurücknehmen kannst du sie in der Regel nicht.

Ändern lässt sie sich meist nur über ein neues Verfahren, und dafür braucht es triftige Gründe. Ob in deinem Fall eine Möglichkeit besteht, klärst du am besten mit deiner Anwältin oder deinem Anwalt.

Deshalb ist die Vorbereitung vor Terminen so entscheidend. Wer weiß, worauf es ankommt, trifft im Gerichtssaal genauso wie im Gespräch mit ihm klare Entscheidungen, statt unter Druck Ja zu sagen.

➡️ Rund um die Kommunikation mit ihm

Wie soll ich auf seine Nachrichten antworten?

So, dass sie auch dann für dich sprechen, wenn sie später beim Jugendamt landen. Denn genau das werden sie womöglich. Nicht jede Nachricht braucht eine ausführliche Antwort, und manche brauchen gar keine. Für die 25 häufigsten Maschen im Elternalltag bekommst du im Strategienkurs „Co-Parenting mit Narzissten und gemeinsamen Kindern" konkrete Strategien und Formulierungshilfen.

Er zieht die Kinder in unseren Konflikt. Was kann ich tun?

Das Wichtigste: Dein Kind gehört nicht in die Kommunikation zwischen euch. Frag es nicht aus und schick keine Botschaften über es zurück. Wie du dein Kind entlastest und gleichzeitig ruhig reagierst, wenn er es als Boten benutzt, erfährst du im Strategienkurs.

Und wenn du noch tiefer gehen und dein Kind selbst stärken möchtest, dann ist mein Onlinekurs „Kinder aufklären und stärken" das Richtige für dich. Damit dein Kind Manipulation erkennt, sich abgrenzen kann und in seiner eigenen Wahrheit ruht.

Er führt eine regelrechte Schmierenkampagne gegen mich, und alle glauben ihm. Wie kann ich mich wehren?

Das ist leider ein typischer Teil dessen, was Frauen erleben, wenn sie sich von einem narzisstischen Mann trennen. Du bist damit nicht allein, und es sagt nichts über dich aus.

Wenn er ehrverletzende oder erfundene Behauptungen über dich verbreitet, sprich mit deiner Anwältin oder deinem Anwalt darüber, welche rechtliche Möglichkeiten es gibt, die du ausschöpfen kannst, um dich zu schützen und das zu stoppen. Ohne dass du selbst in den Schlamm steigen musst.

Und vor Gericht oder beim Jugendamt gilt: Fang nicht an, alles über ihn auszupacken und die schmutzige Wäsche mitzuwaschen. Wer dieselbe Taktik anwendet wie er, gerät in dieselbe Dynamik und wirkt am Ende genauso wie er. Sei klüger. Geh mit Strategie vor statt mit Gegenangriff. Wie das im Alltag gelingt, erfährst du im 25-Strategienkurs, und wie du vor den Behörden souverän bleibst, in meiner Weiterbildung.

➡️ Rund um meine Angebote

Welches Angebot ist das richtige für mich?

Wenn dein erster Termin beim Jugendamt bald ansteht, starte mit dem Minikurs „Souverän im Jugendamt".

Wenn du im Alltag mit ihm unter Druck stehst, hilft dir der Strategienkurs.

Und wenn du für dein gesamtes Verfahren gerüstet sein willst, ist die Weiterbildung dein Fundament.

Tipp: Auf der Anmeldeseite der Weiterbildung kannst du den Strategienkurs im Bundle zum Vorteilspreis direkt dazubuchen.

Ersetzt dein Angebot meine Anwältin oder meinen Anwalt?

Nein. Ich bin keine Rechtsanwältin und gebe keine Rechtsberatung. Meine Arbeit ergänzt die anwaltliche Vertretung, und genau darin liegt ein großer Vorteil.

In meiner Weiterbildung lernst du auch, wie du das Beste aus der Zusammenarbeit mit deiner Anwältin oder deinem Anwalt herausholst. Du weißt, welche Informationen wirklich gebraucht werden, bereitest Gespräche gezielt vor und arbeitest strukturiert zu, statt stundenlang zu erklären oder einen Berg ungeordneter Unterlagen zu schicken.

Das spart Zeit, Nerven und oft auch bares Geld. Denn kürzere, klarere Gespräche bedeuten weniger abgerechnete Stunden. Viele Mütter berichten, dass sich die Weiterbildung allein dadurch mehrfach bezahlt gemacht hat.

Bietest du auch Therapie an oder decken deine Kurse dies mit ab?

Nein. Ich biete keine Therapie und keine Traumaaufarbeitung an. Wenn du psychologische Unterstützung brauchst, ist eine Therapeutin oder Beratungsstelle der richtige Ort.

Aber beides ergänzt sich wunderbar. Denn während du in der Therapie verarbeitest, was war, brauchst du im Verfahren etwas anderes: Handlungsfähigkeit im Hier und Jetzt. Genau die stärkst du bei mir. Und jedes Gespräch, das gut läuft, jede Nachricht, auf die du ruhig reagierst, ist eine neue, positive Erfahrung. Erfahrungen, die dir zeigen, dass du den alten Mustern nicht mehr ausgeliefert bist.

Wie lange habe ich Zugang zu deinen Programmen?

Du hast 12 Monate Zugang zu allen Inhalten. So kannst du in deinem eigenen Tempo lernen und jederzeit zurückkehren, zum Beispiel vor einem wichtigen Termin, wenn du dir etwas noch einmal ansehen möchtest. Gerade in einem Verfahren, das sich oft über Monate zieht, ist das Gold wert.

Wie laufen deine Programme ab?

Direkt nach deiner erfolgreichen Anmeldung bekommst du deine Zugangsdaten per E-Mail und kannst sofort starten. Die Inhalte sind in Module und Lektionen aufgeteilt, mit Videos, Arbeitsblättern, Checklisten und Formulierungshilfen.

Der Minikurs „Souverän im Jugendamt" kommt ohne Videos aus und ist bewusst kompakt gehalten.

Du lernst online, eigenständig, anonym und in deinem Tempo, ohne feste Termine und ohne Prüfung.

Was, wenn ich in akuter Gefahr bin?

Dann wende dich bitte sofort an die Polizei unter 110 oder an das Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen" unter 116 016, rund um die Uhr, kostenlos und anonym.

Bietest du auch 1:1-Beratungen an?

Ja, aber nur begrenzt. Meine 1:1-Beratungen sind exklusiv und schnell vergeben, denn ich nehme mir für jede Mutter bewusst Zeit.

Wann wieder Plätze frei sind, erfährst du zuerst in meiner Instagram-Story oder hier auf meiner Website, wo du sie dann direkt buchen kannst.

Bis dahin musst du nicht warten: Mit dem Minikurs, dem 25-Strategienkurs und der Weiterbildung kannst du sofort starten und dir das Wissen holen, das du jetzt brauchst.

Arbeitest du auch mit Anwältinnen und Anwälten zusammen?

Ja, und genau darin liegt eine besondere Stärke. Denn wenn juristisches Know-how auf ein tiefes Verständnis für narzisstische Muster trifft, entsteht etwas, das keine Seite allein leisten kann.

Dabei bleibt jede Seite unabhängig. Anwältinnen und Anwälte empfehlen ihren Mandantinnen meine Programme, und ich empfehle Kanzleien, die ich kenne und schätze.

ℹ️ Allerdings ausschließlich meinen Klientinnen im Rahmen meiner 1:1-Beratung. Die Kanzleien, mit denen ich zusammenarbeite, betreuen ihre Mandantinnen als Selbstzahlerinnen und nicht über Verfahrenskostenhilfe.

Es ist auch schon vorgekommen, dass wir zu dritt an einem Fall gearbeitet haben. In einer Art Supervision setzen sich Klientin, Anwältin oder Anwalt und ich zusammen und entwickeln gemeinsam die Strategie. Die Initiative dafür geht immer von der Klientin selbst aus.

Auch bei Stellungnahmen bringe ich meine Erfahrung ein. Die Kanzlei schreibt sie, und ich unterstütze dabei. Es geht nicht darum, die juristische Arbeit der Anwältin oder des Anwalts zu korrigieren, sondern darum, die Feinheiten noch klarer herauszuarbeiten. Denn gerade die subtile Vorgehensweise eines narzisstischen Vaters wird im Verfahren oft nicht greifbar. Sie soll für das Gericht nachvollziehbar werden, ohne dass die Mutter dabei aggressiv wirkt oder sich selbst schadet. Das fließt dann auch in die gesamte Strategie und ihr weiteres Vorgehen ein.

Damit haben wir schon sehr gute Ergebnisse erzielt. In einem Fall hat das Oberlandesgericht zum Beispiel entschieden, dass der Vater die Kinder nicht mit ins Ausland nehmen darf, um dort mit ihnen zu leben.

Sie sind selbst Anwältin oder Anwalt und haben Interesse an einer Zusammenarbeit? Oder möchtest du als Mutter mehr darüber erfahren? Dann schreib mir gern:

📧 [email protected]

Bitte beachte: Eine öffentliche Empfehlungsliste gibt es nicht, und Anfragen, in denen nur nach dem Namen einer Anwältin oder eines Anwalts gefragt wird, beantworte ich nicht.

➡️ Rund um Anwälte

Worauf sollte ich bei der Wahl meiner Anwältin oder meines Anwalts achten?

Achte darauf, dass sie oder er Fachanwältin oder Fachanwalt für Familienrecht ist und Erfahrung mit hochstrittigen Verfahren mitbringt.

Und sei vorsichtig mit gut gemeinten Tipps aus dem Umfeld. Der Anwalt, der deiner Mama beim Mietstreit so gut geholfen hat, ist nicht automatisch der Richtige für ein Sorgerechtsverfahren. Genauso wenig wie die Kanzlei, die deine Freundin bei ihrer Scheidung „total nett" fand. Und auch die Anwältin, die für eine andere Mutter perfekt war, muss es für dich nicht sein.

Und noch etwas ergänzend: Mütter reden sich leider gar nicht so selten in Gesprächen mit Jugendamt, Verfahrensbeistand, Gutachtern oder anderen Beteiligten um Kopf und Kragen – ohne zu merken, welche Wirkung ihre Aussagen haben können. Da reichts es nicht, einen guten Anwalt zu haben. Du musst auch wissen, wie du dich selbst steuerst und wie du mit deinem Anwalt richtig zusammenarbeitest.

Genau darum geht es in meiner Weiterbildung.

Woran merke ich, dass meine Anwältin oder mein Anwalt nicht zu mir passt?

Sei vorsichtig bei großen Versprechen wie „Den Umgang setzen wir problemlos aus" oder „Das Sorgerecht bekommen Sie sicher". Niemand kann den Ausgang eines Verfahrens garantieren.

Denn im Familienrecht gilt fast so etwas wie ein goldenes Gesetz: Umgangskontakte finden statt.

Das Recht deines Kindes auf beide Eltern steht ganz oben, und das hebelt niemand so einfach aus.

Ein Umgang wird nur in seltenen Ausnahmefällen eingeschränkt oder ausgeschlossen, und dafür sind die Hürden sehr hoch. Ausnahmen bestätigen die Regel, aber auch dann hängt viel davon ab, wie gut du selbst mit den Behörden zusammenarbeitest.

Wenn dir also jemand schon im ersten Gespräch oder den ersten Gesprächen verspricht, den Umgang auszusetzen, obwohl es noch kaum einen Verlauf gibt, auf den man sich stützen kann: Vergiss es. Wer so etwas zusagt, kennt entweder die Realität nicht oder sagt dir, was du hören willst.

Kann ich meine Anwältin oder meinen Anwalt während des Verfahrens wechseln?

Ja, das ist grundsätzlich möglich. Kläre vorher, was die Einarbeitung der neuen Kanzlei kostet und wie lange sie dauert.

Und warte nicht zu lange. Wenn du wirklich unzufrieden bist oder das Gefühl hast, keine Klarheit zu bekommen, dann wechsle lieber früher als später. Eine Zusammenarbeit, die nicht funktioniert, bringt dir im Verfahren nichts. Dafür steht zu viel auf dem Spiel! Ein Wechsel ist kein Scheitern, sondern manchmal genau der richtige Schritt für dich und dein Kind.

Aber schau auch ehrlich auf dich selbst: Wenn du kein klares Bild davon hast, wie eine gute Zusammenarbeit mit einer Kanzlei aussieht, kann es passieren, dass es auch beim nächsten Mal nicht klappt. Genau deshalb bespreche ich in meiner Weiterbildung auch, wie du die Zusammenarbeit mit deiner Anwältin oder deinem Anwalt so aufbaust, dass sie für dich funktioniert und du das Beste aus deinem Anwalt für dich rausholst.

ERIKA SCHEWSKY

Expertin für hochkonflikthafte Trennungen mit narzisstischem Ex-Partner